• Lydia Kühler .
  • Chance! Wuppertal – Franziskanische Gemeinschaft Wuppertal

Kontakt:

Chance! Wuppertal – Franziskanische Gemeinschaft Wuppertal

Meininger Str. 30 42389 Wuppertal

Tel. 0202/667725

Email: chance.wuppertal@googlemail.com

Ansprechpartner: Thomas Willms

Kinder- und Jugendfreizeit

Ferienfreizeit

Die Kinder stellen ihr bemaltes T-Shirt vor.

Dreimal im Jahr geht es auf Reisen für ca. 30 Kinder. Ostern und Silvester verbringen sie im Landhaus am Heinberg in der Nähe von Warburg, den Sommer meist in den Südtiroler Bergen. In diesen Freizeiten erfahren sie viel Gemeinschaft, soziales Leben, aber auch die Begegnung mit der Natur, der Schöpfung Gottes.

 

Hausaufgabenhilfe

DIE HAUSAUFGABENHILFE

Bis zu 140 Schüler/innen aus allen Schulformen und Jahrgangsstufen, vorwiegend mit Migrationshintergrund und / oder aus bildungsfernen Elternhäusern, suchen bei 25 hochqualifizierten Ehrenamtlichen (u. a. mehrere pensionierte Lehrer, ein Diplom Biologe, zwei Mathematiker, zwei Juristen), Honorarkräften (u. a. eine promovierte Religions- und Islamwissenschaftlerin) und drei Teilzeitangestellten Rat und Hilfe, nicht nur bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben, sondern auch bei alltäglichen Lebensfragen. Die Hausaufgabenhilfe ist für die Schülerinnen und Schüler kostenfrei.

40 % der SchülerInnen haben einen türkischen bzw. kurdischen, 10 % einen nordafrikanischen (Marokko, Tunesien), 15 % einen ost- und zentralafrikanischen (Eritrea, Kongo, Elfenbeinküste), 10 % einen asiatischen (Irak, Iran, Sri Lanka, Pakistan, Indien, Vietnam) und 10 % einen osteuropäischen (Polen, Russland, Kasachstan, Albanien, Serbien, Kosovo) Hintergrund. Etwa 15 % stammen aus einem deutschen Elternhaus, alle aus finanziell und sozial benachteiligten Familien.

Mädchen und junge Frauen (gerade Muslime) dürfen die Hausaufgabenhilfe von Seiten des Elternhauses aufsuchen, weil auch die Eltern die Erfahrung gemacht, dass sie dort einen geschützten Raum vorfinden. 

In den letzten Jahren hat sich der Bedarf bei älteren Schülerinnen und Schüler in der Hausaufgabenhilfe enorm gesteigert. Zum größten Teil sind es diejenigen, die schon während der Unter- und Mittelstufenzeit regelmäßig die Hausaufgabenhilfe aufsuchten. Ein Teil von ihnen befindet sich noch in der Übergangszeit von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II bzw. zur Ausbildung oder zum Berufskolleg. Ein anderer Teil ist schon in dieser Ausbildungsphase und braucht aber immer wieder Hilfe und Unterstützung. Ein kleinerer Teil hat sogar bereits die schulische Ausbildung hinter sich, benötigt aber im Studium beratende und motivierende Hilfestellungen.

In den letzten zwei Jahren waren es, neben den anderen Schülerinnen und Schülern, etwa 40 Jugendliche, die während der o. g. Ausbildungsphase das Angebot der Hausaufgabenhilfe in Anspruch genommen haben.

BERATUNG UND LEBENSMITTELHILFE

Aber auch Erwachsene kommen zu Pater Joachim Stobbe, Thomas Willms und den vielen Helfern, um Rat und Hilfe zu erfahren.

Neben der alltäglichen Sozialberatung, z. B. beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen für Sozialleistungen etc. gibt es dreimal in der Woche den so genannten ökumenischen Mittagstisch, zu dem Alleinstehende und Nachbarn aus der Umgebung kommen. Das Essen gibt es von der Mensa der benachbarten Gesamtschule oder auch hin und wieder vom Malteser Hilfsverein, wenn vom Vortag etwas übrig geblieben ist.

Jeden Freitag findet im Anschluss an ein Bewohnerfrühstück die Lebensmittelausgabe in Zusammenarbeit mit der Wuppertaler Tafel statt. Ca. 100 Haushalte nehmen diese Hilfe in Anspruch. Besonders in diesem Bereich sind Pater Joachim Stobbe und sein Team für jede Hilfe und Spende dankbar.